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	<title>Mareike Kuschel Consulting</title>
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	<description>Buchhaltung leicht gemacht</description>
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	<title>Mareike Kuschel Consulting</title>
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		<title>Aufbewahrungsfristen für Selbstständige: Was muss ich wie lange aufbewahren?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mareike]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Sep 2026 09:31:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Rechnungen, Kontoauszüge, Verträge, alte Buchhaltungsunterlagen: Irgendwann stellt sich jeder Selbstständige die Frage, was davon eigentlich noch gebraucht wird und was endlich weg kann. Und gerade bei den Aufbewahrungsfristen hat sich etwas getan, denn seit 2025 müssen Buchungsbelege grundsätzlich nicht mehr zehn, sondern nur noch acht Jahre aufbewahrt werden. Das bedeutet aber nicht, dass nach acht [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Rechnungen, Kontoauszüge, Verträge, alte Buchhaltungsunterlagen: Irgendwann stellt sich jeder Selbstständige die Frage, was davon eigentlich noch gebraucht wird und was endlich weg kann. Und gerade bei den Aufbewahrungsfristen hat sich etwas getan, denn seit 2025 müssen Buchungsbelege grundsätzlich nicht mehr zehn, sondern nur noch acht Jahre aufbewahrt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das bedeutet aber nicht, dass nach acht Jahren einfach alles gelöscht oder in den Papierkorb geworfen werden darf. Je nachdem, um welches Dokument es sich handelt, gelten unterschiedliche Fristen, und genauso wichtig ist der Zeitpunkt, ab dem diese Frist überhaupt zu laufen beginnt.</p>



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<h2 class="wp-block-heading"><strong>Warum es Aufbewahrungsfristen gib</strong>t</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Geschäftliche Unterlagen müssen so lange vorhanden sein, dass Geschäftsvorfälle auch später noch nachvollzogen werden können. Das spielt zum Beispiel eine Rolle, wenn das Finanzamt im Rahmen einer Betriebsprüfung auf ältere Jahre zurückgreift oder nachvollziehen möchte, wie eine bestimmte Buchung entstanden ist. Für immer aufbewahren musst du deshalb aber nicht jeden geschäftlichen Zettel: Für den normalen Buchhaltungsalltag sind vor allem drei Fristen wichtig, nämlich sechs, acht und zehn Jahre.</p>



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<h2 class="wp-block-heading">Acht Jahre: Rechnungen und andere Buchungsbelege</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Eine der wichtigsten Änderungen kam zum 1. Januar 2025. Buchungsbelege mussten früher grundsätzlich zehn Jahre aufbewahrt werden, diese Frist wurde auf acht Jahre verkürzt. Dazu gehören zum Beispiel:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Eingangsrechnungen</li>



<li>Ausgangsrechnungen</li>



<li>Quittungen und Kassenbelege</li>



<li>Kontoauszüge und Bankbelege, soweit sie Buchungsbelege sind</li>



<li>Reisekostenabrechnungen</li>



<li>Eigenbelege und andere Belege, die einer Buchung zugrunde liegen</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch umsatzsteuerlich gilt für ein- und ausgehende Rechnungen grundsätzlich eine Frist von acht Jahren, die beiden Regelungen laufen hier also gleich. Die Änderung betrifft übrigens nicht nur neue Belege ab 2025, sondern grundsätzlich auch ältere Buchungsbelege, deren bisherige Aufbewahrungsfrist zu Beginn des Jahres 2025 noch nicht abgelaufen war. Für dich heißt das: In deinem Archiv sind unter Umständen schon Jahrgänge dabei, die du früher noch zwei Jahre länger hättest behalten müssen.</p>



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<h2 class="wp-block-heading">Zehn Jahre: Was nicht verkürzt wurde</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Verkürzung betrifft die Buchungsbelege, andere wichtige Unterlagen müssen weiterhin zehn Jahre aufbewahrt werden. Dazu zählen beispielsweise:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Bücher und Aufzeichnungen</li>



<li>Inventare</li>



<li>Eröffnungsbilanzen</li>



<li>Jahresabschlüsse</li>



<li>Lageberichte</li>



<li>Organisationsunterlagen, die zum Verständnis der Buchführung notwendig sind, dazu gehört auch deine Verfahrensdokumentation</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Deshalb solltest du nicht einfach einen kompletten Jahrgang nach acht Jahren löschen, ohne vorher zu prüfen, was darin enthalten ist. Ein Beleg aus einem Jahr darf unter Umständen schon vernichtet werden, während andere Unterlagen aus genau demselben Jahr noch aufbewahrungspflichtig sind.</p>



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<h2 class="wp-block-heading">Sechs Jahre: Geschäfts- und Handelsbriefe</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Für empfangene und abgesandte Geschäfts- und Handelsbriefe gilt grundsätzlich eine Frist von sechs Jahren, das können zum Beispiel Angebote, Auftragsbestätigungen oder geschäftliche Korrespondenz sein. Wichtig dabei: Nicht jede E-Mail in deinem Postfach wird automatisch zu einem aufbewahrungspflichtigen Geschäftsbrief, entscheidend ist, ob die Nachricht für ein Geschäft oder einen steuerlich relevanten Vorgang von Bedeutung ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn du Mitarbeitende beschäftigst, gehören auch deine Lohnkonten in diese Gruppe, für sie gilt ebenfalls eine Frist von sechs Jahren.</p>



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<h2 class="wp-block-heading">Wann die Frist überhaupt beginnt</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Frist beginnt nicht an dem Tag, der auf dem Dokument steht. Entscheidend ist grundsätzlich das Ende des Kalenderjahres, in dem der Beleg entstanden oder die jeweilige Unterlage erstellt worden ist. Ein Beispiel macht das greifbarer:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Du erhältst oder erstellst im Jahr 2026 eine Rechnung, für die eine Frist von acht Jahren gilt. Die Frist beginnt dann mit dem Ende des Jahres 2026, läuft vom 01.01.2027 bis einschließlich 31.12.2034, und ab dem 01.01.2035 darf die Rechnung grundsätzlich vernichtet werden, wenn es keinen Grund gibt, sie länger aufzubewahren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei anderen Unterlagen kann der Beginn etwas anders liegen. Ein Jahresabschluss gehört zum Beispiel zu dem Jahr, für das er erstellt wurde, wird aber häufig erst im Folgejahr tatsächlich aufgestellt. Und bei Verträgen läuft die Frist nicht ab dem Datum der Unterschrift, sondern erst ab dem Ende des Vertrags. Für den Beginn der Aufbewahrungsfrist ist deshalb nicht einfach die Jahreszahl auf dem Ordner entscheidend.</p>



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<h2 class="wp-block-heading">Frist abgelaufen heißt nicht automatisch löschen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Auch wenn die reguläre Frist rechnerisch beendet ist, solltest du nicht ungeprüft löschen. Werden Unterlagen noch für eine laufende Betriebsprüfung, ein Einspruchsverfahren oder einen steuerlich noch nicht abgeschlossenen Sachverhalt gebraucht, bleiben sie weiterhin von Bedeutung, und die Aufbewahrungspflicht kann sich dadurch faktisch verlängern. Gerade bei offenen oder strittigen Steuerjahren gilt deshalb: lieber noch einmal prüfen, bevor etwas endgültig vernichtet wird.</p>



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<h2 class="wp-block-heading">Digitale Belege bleiben digitale Belege</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Viele Unterlagen kommen heute ohnehin nicht mehr auf Papier: Rechnungen landen per E-Mail im Postfach, Kontoauszüge werden im Onlinebanking bereitgestellt, Belege lädst du direkt in deine Buchhaltungssoftware. Dabei ist wichtig, dass ein Beleg, den du elektronisch erhältst, auch elektronisch aufbewahrt wird. Eine PDF-Rechnung auszudrucken und anschließend die ursprüngliche Datei zu löschen, ist keine ordnungsgemäße Archivierung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gerade mit der E-Rechnung wird dieser Punkt noch wichtiger, denn bei einer E-Rechnung muss der strukturierte Datenteil in seiner ursprünglichen Form erhalten bleiben. Nur eine lesbare PDF-Version zu speichern, reicht bei einer echten E-Rechnung deshalb nicht aus. Auf die E-Rechnung und ihre Aufbewahrung gehe ich in einem eigenen Blogartikel noch ausführlicher ein.</p>



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<h2 class="wp-block-heading">Papierbelege nach dem Scannen wegwerfen?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Papierbelege dürfen grundsätzlich digitalisiert und unter bestimmten Voraussetzungen anschließend auch vernichtet werden, aber mit dem Scannen allein ist es nicht getan. Der Digitalisierungsprozess muss so organisiert sein, dass der Beleg vollständig und lesbar erfasst wird, danach nicht unbemerkt verändert werden kann und über die gesamte Aufbewahrungsfrist verfügbar bleibt. Auch der Ablauf selbst muss nachvollziehbar sein, und genau dafür brauchst du eine Verfahrensdokumentation, in der festgehalten ist, wie Papierbelege bei dir erfasst, geprüft und archiviert werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dazu kommt, dass es Unterlagen gibt, bei denen das Original wegen anderer Vorschriften oder wegen seiner Beweisfunktion weiterhin sinnvoll oder sogar erforderlich ist. Wenn du deine Papierablage vollständig abschaffen willst, prüfe deshalb vorher, ob dein digitaler Prozess diese Anforderungen tatsächlich erfüllt.</p>



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<h2 class="wp-block-heading">Kleine Übersicht</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Für den Buchhaltungsalltag kannst du dir diese drei Fristen merken:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Zehn Jahre: unter anderem Bücher, Aufzeichnungen, Inventare, Eröffnungsbilanzen, Jahresabschlüsse und die Verfahrensdokumentation</li>



<li>Acht Jahre: Rechnungen und andere Buchungsbelege</li>



<li>Sechs Jahre: empfangene und abgesandte Geschäfts- und Handelsbriefe sowie Lohnkonten</li>
</ul>



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<h2 class="wp-block-heading">Mein Fazit</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Aufbewahrungsfristen wirken komplizierter, als sie im normalen Buchhaltungsalltag sein müssen, und du musst dafür keine einzelne gesetzliche Sonderregelung auswendig kennen. Wichtig ist, dass du deine Unterlagen sauber ablegst, zwischen den wesentlichen Fristen unterscheiden kannst, weißt, wann eine Frist tatsächlich begonnen hat, und digitale Dokumente auch wirklich digital und nachvollziehbar aufbewahrst. Gerade mit einer Buchhaltungssoftware lässt sich das heute deutlich einfacher organisieren als früher mit mehreren Reihen voller Aktenordner.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bevor du also einmal im Jahr voller Motivation dein digitales Archiv oder deine alten Ordner aussortierst, lohnt sich der kurze Blick auf die Frist. Denn erst wenn sie wirklich abgelaufen ist und die Unterlagen auch aus keinem anderen Grund mehr gebraucht werden, können sie endgültig weg. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine individuelle Steuerberatung darf ich als Bilanzbuchhalterin nicht leisten, aber dafür, dass deine Belege von Anfang an dort landen, wo du sie später auch wiederfindest, sorge ich sehr gerne mit dir. Wenn du wissen willst, wie das bei dir konkret aussehen kann, lass uns das im <a href="https://calendly.com/mail-mareikekuschel/analyse-gesprach-20-minuten" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Analysegespräch</a> anschauen. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mareike-kuschel-consulting.de/uncategorized/aufbewahrungsfristen-fuer-selbststaendige-was-muss-ich-wie-lange-aufbewahren/">Aufbewahrungsfristen für Selbstständige: Was muss ich wie lange aufbewahren?</a> erschien zuerst auf <a href="https://mareike-kuschel-consulting.de">Mareike Kuschel Consulting</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Steuerrücklage für Selbstständige: Warum 30 Prozent nicht für alle passen</title>
		<link>https://mareike-kuschel-consulting.de/uncategorized/steuerruecklage-fuer-selbststaendige-warum-30-prozent-nicht-fuer-alle-passen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mareike]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Aug 2026 11:06:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie viel solltest du jeden Monat für deine Steuern zurücklegen? Vielleicht hast du dazu schon die klassische Antwort gehört: Leg einfach 30 Prozent von deinem Gewinn zurück, dann bist du auf der sicheren Seite. Das klingt einfach, und genau das macht diese Faustregel so beliebt. Nur wird sie deiner persönlichen Situation kaum gerecht, denn zwei [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mareike-kuschel-consulting.de/uncategorized/steuerruecklage-fuer-selbststaendige-warum-30-prozent-nicht-fuer-alle-passen/">Steuerrücklage für Selbstständige: Warum 30 Prozent nicht für alle passen</a> erschien zuerst auf <a href="https://mareike-kuschel-consulting.de">Mareike Kuschel Consulting</a>.</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Wie viel solltest du jeden Monat für deine Steuern zurücklegen? Vielleicht hast du dazu schon die klassische Antwort gehört: Leg einfach 30 Prozent von deinem Gewinn zurück, dann bist du auf der sicheren Seite. Das klingt einfach, und genau das macht diese Faustregel so beliebt. Nur wird sie deiner persönlichen Situation kaum gerecht, denn zwei Selbstständige können am Jahresende exakt denselben Gewinn haben und trotzdem eine völlig unterschiedliche Steuerbelastung, und damit auch eine unterschiedliche Rücklage, die für sie richtig wäre. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Deshalb lohnt es sich, bei diesem Thema etwas genauer hinzuschauen. Nicht, weil du Angst vor der nächsten Steuererklärung haben solltest, sondern weil eine realistische Rücklage dafür sorgt, dass eine spätere Steuerzahlung zu einer eingeplanten Ausgabe wird und nicht plötzlich deine gesamte Liquidität durcheinanderbringt.</p>



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<h2 class="wp-block-heading"><strong>Warum 30 Prozent nicht automatisch richtig sind</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Einkommensteuer funktioniert nicht mit einem festen Prozentsatz, den jeder Selbstständige auf seinen Gewinn zahlt. Wie hoch deine tatsächliche Belastung ausfällt, hängt unter anderem davon ab, wie hoch dein zu versteuerndes Einkommen insgesamt ist, ob du allein oder gemeinsam mit einem Ehepartner veranlagt wirst, welche weiteren Einkünfte und Vorsorgeaufwendungen eine Rolle spielen, ob Kirchensteuer anfällt und ob du gewerblich oder freiberuflich tätig bist. Bei einem Gewerbebetrieb kommt zusätzlich noch die Gewerbesteuer dazu.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zwei Menschen mit demselben Unternehmensgewinn können also steuerlich an ganz unterschiedlichen Stellen stehen: Der eine legt mit 30 Prozent vielleicht deutlich mehr zurück, als später tatsächlich gebraucht wird, was zwar steuerlich kein Problem ist, aber dieses Geld fehlt in der Zwischenzeit für private Ausgaben, Investitionen oder die Liquidität im Unternehmen. Bei der anderen Person reichen die 30 Prozent vielleicht gar nicht aus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es kommt darauf an. Bei der Steuerrücklage ist das keine ausweichende Antwort, sondern genau der Punkt.</p>



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<h2 class="wp-block-heading"><strong>Gewinn ist nicht gleich Kontostand</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein weiterer Punkt macht die Steuerrücklage gerade am Anfang der Selbstständigkeit schwierig: Das Geld liegt zunächst tatsächlich auf deinem Konto. Deine Einnahmen sind da, deine laufenden Kosten sind bezahlt, und auf dem Geschäftskonto ist noch ausreichend Geld vorhanden. Dadurch entsteht schnell das Gefühl, dass dieser Betrag auch vollständig zur Verfügung steht. Aber Gewinn ist nicht gleich Kontostand.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Teil deines erwirtschafteten Gewinns wird später für Einkommensteuer und gegebenenfalls weitere Steuern benötigt, und solange dieser Betrag nicht sichtbar getrennt wird, fühlt er sich trotzdem genauso verfügbar an wie der Rest. Dann kommt eine neue Software, eine Fortbildung, ein schwächerer Monat oder eine größere private Ausgabe, und nach und nach wird genau das Geld verwendet, das eigentlich für die Steuer gedacht war.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Deshalb rate ich dazu, die Steuerrücklage auch tatsächlich getrennt vom laufenden Geld zu betrachten. Ob du dafür mit einem festen monatlichen Betrag arbeitest oder regelmäßig anhand deines aktuellen Gewinns Geld auf ein separates Konto verschiebst, hängt davon ab, was für dich funktioniert. Entscheidend ist nur, dass du jederzeit weißt, welcher Betrag wirklich verfügbar ist und welcher nicht.</p>



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<h2 class="wp-block-heading"><strong>Warum eine einzelne Nachzahlung schnell zum Problem werden kann</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Steuernachzahlung ist für sich genommen noch kein Drama. Problematisch wird es meistens dann, wenn sie überraschend kommt und gleichzeitig weitere Zahlungen fällig werden. Gerade wenn deine Vorauszahlungen bisher niedrig waren oder noch gar keine festgesetzt wurden, kann sich die Situation nach Abgabe einer Steuererklärung sehr schnell verändern:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Stellt sich heraus, dass dein Gewinn deutlich höher war als bisher angenommen, kann daraus eine Nachzahlung für das betreffende Jahr entstehen, und gleichzeitig kann das Finanzamt auf Grundlage der neuen Zahlen auch deine laufenden Vorauszahlungen erhöhen. Damit bleibt es möglicherweise nicht bei der einen Zahlung, mit der du gerechnet hast, sondern aus einzelnen Beträgen werden innerhalb kurzer Zeit schnell einige Tausend Euro, die zur Verfügung stehen müssen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Noch deutlicher wird das, wenn mehrere Steuererklärungen gleichzeitig hinterherhängen. Ich sehe das in meiner Arbeit immer wieder: Wird zum Beispiel erst spät die Erklärung für ein zurückliegendes Jahr abgegeben, kann daraus eine Nachzahlung für genau dieses Jahr entstehen, während gleichzeitig die Vorauszahlungen für die Folgejahre nachträglich angepasst werden. Dann treffen im ungünstigen Fall mehrere Jahre aufeinander, und genau das kann für ein Unternehmen zu einem erheblichen Liquiditätsproblem werden. Nicht, weil das Business schlecht läuft, sondern weil Geld ausgegeben wurde, das eigentlich für diese Steuerzahlungen hätte zurückgelegt werden müssen.</p>



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<h2 class="wp-block-heading"><strong>Eine gute Steuerrücklage gibt dir Planungssicherheit</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Mir geht es bei Steuerrücklagen nicht darum, möglichst viel Geld irgendwo unangetastet liegen zu lassen, sondern darum, eine realistische Größenordnung zu kennen. Legst du zu wenig zurück, kann dich die spätere Zahlung unter Druck setzen. Legst du dauerhaft viel zu viel zurück, bindest du Liquidität, die du an anderer Stelle sinnvoll einsetzen könntest. Beides ist nicht optimal. Eine gute Steuerrücklage sollte deshalb zu deinen tatsächlichen Zahlen und zu deiner persönlichen Situation passen und regelmäßig überprüft werden, wenn sich dein Gewinn deutlich verändert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gerade deshalb ist eine aktuelle Buchhaltung so wichtig. Erst wenn du weißt, welchen Gewinn du tatsächlich erwirtschaftest, kannst du sinnvoll beurteilen, wie hoch deine Rücklage sein sollte. Deine Buchhaltung zeigt dir also nicht nur, was bereits passiert ist, sie hilft dir auch dabei, vorauszuschauen.</p>



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<h2 class="wp-block-heading"><strong>Mein Steuerrücklage-Rechner</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Weil ich diese Situation in meiner Arbeit so häufig sehe, habe ich einen Steuerrücklage-Rechner entwickelt: Du trägst deine persönlichen Angaben und deinen Gewinn ein und bekommst eine Orientierung, wie hoch deine monatliche Rücklage sein sollte, aufgeschlüsselt zum Beispiel nach Einkommensteuer, Solidaritätszuschlag, Kirchensteuer und, wenn du gewerblich tätig bist, Gewerbesteuer. Der Rechner arbeitet also nicht mit der pauschalen Aussage, leg einfach 30 Prozent zurück, sondern schaut genauer hin. Denn genau das ist der Gedanke dahinter: Zwei Selbstständige mit demselben Gewinn können eine völlig unterschiedliche Steuerbelastung haben, und deine Rücklage sollte zu deiner Situation passen, nicht zu irgendeiner Faustregel.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der <a href="https://mareike-kuschel-consulting.de/steuerruecklagen-rechner/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Steuerrücklagen-Rechner</a> steht hier für dich bereit.</p>



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<h2 class="wp-block-heading"><strong>Was du mit deiner errechneten Rücklage machen kannst</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn du weißt, welche Größenordnung du monatlich zurücklegen solltest, ist der nächste Schritt eigentlich unspektakulär: Sorge dafür, dass dieses Geld nicht versehentlich Teil deines normalen Budgets wird, zum Beispiel über ein separates Rücklagenkonto.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie du es anschließend befüllst, muss zu dir passen, sei es mit einem festen monatlichen Betrag oder mit einem Blick auf deinen tatsächlichen Gewinn, den du regelmäßig überträgst. Wichtig ist nicht, dass du das perfekte System verwendest. Wichtig ist, dass du deine Steuer nicht erst dann einplanst, wenn der Bescheid im Briefkasten liegt.</p>



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<h2 class="wp-block-heading">Mein Fazit</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Steuern sollten kein Grund sein, Angst vor einem guten Geschäftsjahr zu haben. Wenn dein Gewinn steigt und dadurch auch deine Steuerbelastung höher wird, bedeutet das zunächst einmal, dass dein Unternehmen Geld verdient hat. Schwierig wird es erst, wenn die Steuer, die zu diesem Gewinn gehört, in deiner Planung gar nicht vorkommt. Deshalb halte ich wenig von der pauschalen Empfehlung, einfach immer 30 Prozent zurückzulegen: Sie kann passen, sie kann zu hoch sein, und sie kann zu niedrig sein. Entscheidend ist deine eigene Situation.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn du deine Zahlen kennst, deine Buchhaltung aktuell hältst und deine Rücklage bewusst planst, wird aus einer möglichen Steuernachzahlung keine unbekannte Größe mehr. Und genau darum geht es: nicht um Angst vor der nächsten Steuererklärung, sondern darum, vorher zu wissen, was auf dich zukommen kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine individuelle Steuerberatung darf ich als Buchhalterin nicht leisten, aber genau da, wo deine Rücklage anfängt, nämlich bei einer sauberen, aktuellen Buchhaltung, unterstütze ich dich sehr gerne. Wenn du wissen willst, wie das bei dir konkret aussehen könnte, lass uns das im <a href="https://calendly.com/mail-mareikekuschel/analyse-gesprach-20-minuten" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Analysegespräch</a> anschauen. Und wenn du erst mal nur eine einzelne Frage hast, bevor du dich für mehr entscheidest, bring sie gerne mit in mein Format <a href="https://mareike-kuschel-consulting.de/frag-mareike/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Frag Mareike</a>.</p>
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		<title>Kundentermin, Event oder Fortbildung: Welche Reisekosten du als Selbstständiger absetzen kannst</title>
		<link>https://mareike-kuschel-consulting.de/uncategorized/reisekosten-als-selbststaendige-kundentermin-event-fortbildung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mareike]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Jul 2026 12:41:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Du fährst zu einem Kundentermin, besuchst ein Business-Event oder nimmst an einer Fortbildung teil, und danach liegen da plötzlich Bahnticket, Tankquittung, Hotelrechnung oder ein Restaurantbeleg. Und dann kommt die typische Frage: Was davon darf jetzt eigentlich in die Buchhaltung? Genau an dieser Stelle entsteht bei vielen Selbstständigen Unsicherheit. Reisekosten klingen erst einmal nach großer Geschäftsreise [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Du fährst zu einem Kundentermin, besuchst ein Business-Event oder nimmst an einer Fortbildung teil, und danach liegen da plötzlich Bahnticket, Tankquittung, Hotelrechnung oder ein Restaurantbeleg.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und dann kommt die typische Frage: Was davon darf jetzt eigentlich in die Buchhaltung?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Genau an dieser Stelle entsteht bei vielen Selbstständigen Unsicherheit. Reisekosten klingen erst einmal nach großer Geschäftsreise mit Hotel, Koffer und mehreren Tagen Abwesenheit. In der Praxis beginnt das Thema aber oft viel früher: bei der Fahrt zu einem Kundentermin, beim Workshop in einer anderen Stadt, beim Netzwerktreffen, bei einer Messe oder bei einer Fortbildung, die dich beruflich weiterbringt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wichtig ist dabei nicht nur, dass du deine Kosten sammelst. Wichtig ist vor allem, dass du verstehst, wann eine Reise wirklich betrieblich veranlasst ist, welche Kosten du ansetzen kannst und welche Nachweise du brauchst, damit es später keine Diskussion gibt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Denn Reisekosten können deine Betriebsausgaben erhöhen und damit deinen Gewinn mindern. Aber sie sollten sauber dokumentiert sein.</p>



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<h2 class="wp-block-heading"><strong>Was zählt überhaupt zu Reisekosten?</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Reisekosten entstehen immer dann, wenn du aus beruflichem Anlass außerhalb deiner üblichen Tätigkeitsstätte unterwegs bist. Das kann ein Kundentermin sein, ein berufliches Event, eine Messe, eine Fortbildung, ein Workshop oder auch ein Termin bei deiner Steuerberatung, deiner Bank oder einem Dienstleister.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zu den typischen Reisekosten gehören:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Fahrtkosten, zum Beispiel Bahn- oder Flugtickets, Taxi- oder Parkgebühren</li>



<li>Übernachtungskosten</li>



<li>Verpflegungsmehraufwand</li>



<li>Reisenebenkosten, zum Beispiel Gepäckaufbewahrung oder beruflich veranlasste Telefonkosten während der Reise</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Wichtig ist dabei immer der betriebliche Zusammenhang. Es geht nicht darum, dass du einfach unterwegs warst. Es geht darum, warum du unterwegs warst.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Kundentermin ist in der Regel klar betrieblich. Eine Fortbildung kann betrieblich sein, wenn sie zu deiner Tätigkeit passt. Ein Event kann ebenfalls betrieblich sein, wenn es einen nachvollziehbaren beruflichen Bezug gibt, zum Beispiel Netzwerken, Weiterbildung, Kundengewinnung oder fachlicher Austausch.</p>



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<h2 class="wp-block-heading"><strong>Der wichtigste Punkt: der berufliche Anlass</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Bei Reisekosten schaut man nicht zuerst auf den Beleg, sondern auf den Anlass. Warum bist du gefahren?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das klingt simpel, wird aber in der Praxis oft vergessen. Viele Selbstständige sammeln zwar Rechnungen und Quittungen, aber später ist nicht mehr klar, wofür die Fahrt eigentlich war. Dann liegt da eine Hotelrechnung aus Hamburg, ein Parkticket aus Leipzig oder ein Bahnticket nach Berlin, aber der Zusammenhang fehlt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Deshalb mein Tipp: Schreib dir direkt dazu, warum du unterwegs warst. Zum Beispiel:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Kundentermin mit Firma XY</li>



<li>Fortbildung zum Thema Online-Marketing</li>



<li>Business-Event zur Kundengewinnung</li>



<li>Netzwerktreffen mit Kooperationspartner:innen</li>



<li>Workshop zur fachlichen Weiterbildung</li>



<li>Termin bei Bank oder Steuerberatung</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese kurze Notiz ist unglaublich wertvoll. Nicht nur für das Finanzamt, sondern auch für dich selbst. Denn nach ein paar Monaten weißt du oft nicht mehr genau, warum du an einem bestimmten Tag in einer bestimmten Stadt warst. Und genau dann wird Buchhaltung unnötig mühsam.</p>



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<h2 class="wp-block-heading"><strong>Fahrtkosten: Bahn, Auto, Taxi oder Parkgebühren</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn du beruflich unterwegs bist, gehören Fahrtkosten zu den klassischen Reisekosten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Fährst du mit der Bahn, dem Flugzeug, Taxi oder Mietwagen, brauchst du den entsprechenden Beleg, also Bahnticket, Flugrechnung, Taxibeleg oder Mietwagenrechnung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nutzt du deinen privaten Pkw für eine betriebliche Fahrt, kannst du die Kilometerpauschale ansetzen. Aktuell sind das 0,30 Euro pro gefahrenem Kilometer. Wichtig ist: Es geht um die tatsächlich gefahrenen Kilometer, also Hin- und Rückfahrt, nicht nur um die einfache Entfernung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Beispiel: Du fährst mit deinem privaten Auto zu einem Kundentermin. Die einfache Strecke beträgt 45 Kilometer, hin und zurück sind es also 90 Kilometer: 90 Kilometer x 0,30 Euro = 27 Euro Betriebsausgabe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das klingt vielleicht nicht riesig. Aber wenn du regelmäßig beruflich unterwegs bist, kommt über das Jahr einiges zusammen. Damit die Fahrt nachvollziehbar bleibt, solltest du dir mindestens notieren: Datum, Ziel und Anlass der Fahrt, gefahrene Kilometer und gegebenenfalls den Namen des Kunden, Events oder Termins.</p>



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<h2 class="wp-block-heading"><strong>Verpflegungsmehraufwand: Warum der Restaurantbeleg oft nicht der entscheidende Punkt ist</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das ist einer der häufigsten Denkfehler bei Reisekosten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Viele denken: Ich war beruflich unterwegs, habe etwas gegessen und habe dafür einen Beleg. Also buche ich den Restaurantbeleg einfach als Reisekosten. Steuerlich läuft das aber anders.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei deiner eigenen Verpflegung während einer beruflichen Auswärtstätigkeit geht es steuerlich nicht darum, was du tatsächlich gegessen oder bezahlt hast. Es geht um den sogenannten Verpflegungsmehraufwand. Du kannst also nicht einfach jede private Mahlzeit unterwegs mit dem tatsächlichen Betrag als Betriebsausgabe ansetzen. Stattdessen gelten feste Pauschalen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aktuell gelten im Inland:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>14 Euro bei mehr als 8 Stunden Abwesenheit</li>



<li>14 Euro für den An- und Abreisetag bei mehrtägigen Reisen</li>



<li>28 Euro bei 24 Stunden Abwesenheit</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Beispiel: Du fährst morgens um 8 Uhr zu einer Fortbildung und bist um 18 Uhr wieder zu Hause. Du warst also 10 Stunden beruflich unterwegs. Damit kann eine Verpflegungspauschale von 14 Euro angesetzt werden. Ob du dir unterwegs nur einen Kaffee gekauft hast oder ein teures Mittagessen, ist für die Pauschale nicht entscheidend.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wichtig ist aber: Auch für die Verpflegungspauschale brauchst du eine nachvollziehbare Dokumentation, also nicht den Essensbeleg als Hauptnachweis, sondern den beruflichen Anlass und die Abwesenheitszeit.</p>



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<h2 class="wp-block-heading"><strong>Wenn Mahlzeiten gestellt werden </strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn dir bei einer Fortbildung, einem Seminar oder einer Veranstaltung Mahlzeiten gestellt werden, wirkt sich das auf die Verpflegungspauschale aus. Typische Beispiele: Frühstück ist im Hotelpreis enthalten, Mittagessen ist bei der Fortbildung inklusive, Abendessen wird im Rahmen einer Veranstaltung gestellt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In solchen Fällen wird die Verpflegungspauschale gekürzt. Im Inland aktuell um 5,60 Euro für ein Frühstück und um jeweils 11,20 Euro für ein Mittag- oder Abendessen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Deshalb solltest du bei Hotelrechnungen oder Seminarunterlagen genau hinschauen, ob Mahlzeiten enthalten waren. Oft steht das direkt in der Buchungsbestätigung oder Rechnung. Bewahre solche Unterlagen am besten direkt mit auf.</p>



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<h2 class="wp-block-heading"><strong>Die Sache mit der Vorsteuer </strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Punkt, der häufig verwechselt wird: Einkommensteuer und Umsatzsteuer laufen bei der Verpflegung getrennt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ertragsteuerlich wird deine eigene Verpflegung über die Pauschale berücksichtigt, unabhängig davon, was der Beleg im Detail zeigt. Bist du vorsteuerabzugsberechtigt und hast einen ordentlichen Beleg, kann aus den tatsächlichen Verpflegungskosten trotzdem die enthaltene Vorsteuer abziehbar sein. Aus dem Beleg vom Mittagessen beim Bäcker oder Imbiss lässt sich also unter Umständen die Vorsteuer ziehen, obwohl das Essen selbst nicht zusätzlich als Betriebsausgabe zählt. Es geht dann ausschließlich um die Umsatzsteuer auf dem Beleg, nicht um den Nettobetrag.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Genau deshalb ist es so wichtig, Reisekosten sauber zu erfassen und nicht einfach nur Belege zu sammeln.</p>



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<h2 class="wp-block-heading"><strong>Übernachtungskosten: Beleg ist Pflicht</strong> </h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn du für einen beruflichen Termin übernachten musst, können die Übernachtungskosten als Betriebsausgabe berücksichtigt werden. Hier brauchst du einen Beleg, also die Hotelrechnung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Achte darauf, dass die Rechnung korrekt auf dein Unternehmen ausgestellt ist. Wenn du vorsteuerabzugsberechtigt bist, ist eine ordentliche Rechnung außerdem wichtig, damit der Vorsteuerabzug geprüft werden kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei Hotelrechnungen solltest du zusätzlich darauf achten, ob Frühstück oder andere Mahlzeiten enthalten sind, denn das wirkt sich, wie oben beschrieben, auf den Verpflegungsmehraufwand aus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch hier gilt: Die Hotelrechnung allein reicht nicht aus. Der berufliche Anlass sollte zusätzlich nachvollziehbar sein, zum Beispiel mit einem Vermerk wie &#8222;Übernachtung wegen Fortbildung XY in München vom &#8230; bis &#8230;&#8220; oder &#8222;Übernachtung wegen Kundentermin bei Firma XY am Folgetag&#8220;. Das dauert beim Erfassen nur wenige Sekunden, spart dir später aber viel Nacharbeit.</p>



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<h2 class="wp-block-heading"><strong>Privat oder betrieblich? Der Punkt, an dem es oft schwierig wird</strong> </h2>



<p class="wp-block-paragraph">Nicht jede Reise ist automatisch betrieblich, nur weil du selbstständig bist. Und auch nicht jede Fahrt wird dadurch betrieblich, dass du unterwegs einmal kurz deine E-Mails checkst oder den Laptop dabeihast. Entscheidend ist immer der Anlass der Reise.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Schwieriger wird es bei gemischten Reisen. Zum Beispiel: Du fährst übers Wochenende in eine andere Stadt, hast dort am Freitag einen Kundentermin und bleibst danach privat bis Sonntag.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Solche Fälle müssen genauer betrachtet werden. Es kann sein, dass nur ein Teil der Kosten betrieblich angesetzt werden kann oder dass bestimmte Kosten nur anteilig berücksichtigt werden dürfen. Deshalb ist es so wichtig, private und betriebliche Anteile sauber zu trennen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mein Praxistipp: Wenn du eine Reise planst, die sowohl private als auch berufliche Elemente enthält, dokumentiere von Anfang an, welcher Teil betrieblich veranlasst ist. Bewahre Einladungen, Terminbestätigungen, Tickets, Programme oder E-Mails auf. Je klarer der berufliche Teil erkennbar ist, desto besser.</p>



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<h2 class="wp-block-heading"><strong>Typische Fehler bei Reisekosten</strong> </h2>



<p class="wp-block-paragraph">Bei Reisekosten sehe ich immer wieder ähnliche Stolperfallen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Belege werden gesammelt, aber der Anlass fehlt. Dann ist zwar eine Ausgabe da, aber der betriebliche Zusammenhang ist nicht sauber erkennbar.</li>



<li>Essensbelege werden als normale Betriebsausgabe gebucht, obwohl es eigentlich um den Verpflegungsmehraufwand und damit um Pauschalen geht.</li>



<li>Kilometer bei Fahrten mit dem privaten Pkw werden nicht dokumentiert, nach dem Motto &#8222;das weiß ich später noch&#8220;. Meistens stimmt das nicht.</li>



<li>Private und berufliche Anteile bei gemischten Reisen werden nicht sauber getrennt.</li>



<li>Reisekosten werden erst Monate später erfasst. Dann fehlen Belege, Zeiten, Kilometer oder der genaue Zusammenhang.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Gute ist: All diese Fehler lassen sich vermeiden, wenn du eine einfache Routine hast.</p>



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<h2 class="wp-block-heading">Mein Praxistipp: Reisekosten direkt nach dem Termin erfassen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Reisekosten gehören nicht in den großen Stapel &#8222;mache ich irgendwann&#8220;. Am besten erfasst du sie direkt nach dem Termin oder spätestens am Ende der Woche. Denn dann weißt du noch, warum du unterwegs warst, wie lange du weg warst, welche Strecke du gefahren bist, ob Verpflegung enthalten war und welche Belege dazugehören.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gerade wenn du Lexware Office oder ein anderes Buchhaltungstool nutzt, kannst du Belege direkt hochladen und mit einer kurzen Notiz ergänzen. So entsteht nach und nach eine saubere Dokumentation.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und genau darum geht es mir bei Buchhaltung immer wieder: nicht erst am Jahresende Ordnung schaffen, sondern laufend Klarheit behalten. Denn Buchhaltung ist nicht nur für das Finanzamt da. Sie hilft dir auch, dein Business besser zu verstehen: Wie oft bist du unterwegs, für welche Kunden, welche Events bringen dir wirklich etwas und welche Fortbildungen waren sinnvoll.</p>



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<h2 class="wp-block-heading">Checkliste für deine Reisekosten</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn du beruflich unterwegs warst, prüfe am besten direkt:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>War der Anlass wirklich betrieblich, und habe ich ihn kurz dokumentiert?</li>



<li>Habe ich alle Belege gespeichert, also Bahn, Flug, Taxi, Hotel, Parken oder Mietwagen?</li>



<li>Habe ich bei privaten Pkw-Fahrten die Kilometer notiert?</li>



<li>War ich mehr als 8 Stunden abwesend? Gab es eine Übernachtung?</li>



<li>Waren Mahlzeiten im Hotel, Seminar oder Event enthalten?</li>



<li>Gibt es private Anteile, die getrennt werden müssen?</li>



<li>Habe ich Einladung, Terminbestätigung oder Buchungsbestätigung als Nachweis für den Anlass aufbewahrt?</li>



<li>Ist alles zeitnah in der Buchhaltung erfasst?</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn du diese Punkte regelmäßig beachtest, wird das Thema Reisekosten deutlich entspannter.</p>



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<h2 class="wp-block-heading">Mein Fazit</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Reisekosten sind kein Thema, das nur große Unternehmen oder klassische Geschäftsreisen betrifft. Auch als Selbstständiger bist du oft beruflich unterwegs: zum Kundentermin, zum Event, zur Fortbildung, zur Messe oder zu einem wichtigen Austausch.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wichtig ist, dass du nicht nur Belege sammelst, sondern den Zusammenhang verstehst: Warum warst du unterwegs, welche Kosten gehören dazu, welche Pauschalen gelten, und was musst du dokumentieren, damit es später nachvollziehbar bleibt?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn du dir unsicher bist, ob du deine Reisekosten richtig erfasst oder ob deine Buchhaltung insgesamt sauber aufgebaut ist, lohnt sich ein gemeinsamer Blick. Im Analysegespräch schauen wir uns an, wo du gerade stehst, wie deine Buchhaltung aufgebaut ist und welche Punkte du verbessern kannst, damit du mehr Klarheit und Sicherheit bekommst.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Du hast erst einmal nur eine konkrete Frage? Dann bring sie gerne in mein Format &#8222;<a href="https://links.mareike-kuschel-consulting.de/frag-mareike">Frag Mareike</a>&#8220; mit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Schreib mir, und wir schauen gemeinsam, wie du deine Buchhaltung so aufstellst, dass sie dich stärkt, und nicht stresst.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mareike-kuschel-consulting.de/uncategorized/reisekosten-als-selbststaendige-kundentermin-event-fortbildung/">Kundentermin, Event oder Fortbildung: Welche Reisekosten du als Selbstständiger absetzen kannst</a> erschien zuerst auf <a href="https://mareike-kuschel-consulting.de">Mareike Kuschel Consulting</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>6 Monate gebucht – und jetzt? Warum du im Juni deine Einkommensteuer-Vorauszahlungen prüfen solltest</title>
		<link>https://mareike-kuschel-consulting.de/uncategorized/steuervorauszahlungen-anpassen-warum-der-juni-ideal-dafuer-ist/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mareike]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Jun 2026 16:09:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://mareike-kuschel-consulting.de/?p=558</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Juni ist für viele Selbstständige ein guter Moment, um einmal kurz anzuhalten. Nicht, weil schon wieder eine Steuerfrist wartet, sondern weil das erste Halbjahr fast vorbei ist und damit oft genug Zahlen vorliegen, um genauer hinzuschauen. Wie hat sich dein Gewinn entwickelt? Passen deine Vorauszahlungen noch? Hast du genug zurückgelegt? Oder zahlst du gerade [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
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<p class="wp-block-paragraph">Der Juni ist für viele Selbstständige ein guter Moment, um einmal kurz anzuhalten. Nicht, weil schon wieder eine Steuerfrist wartet, sondern weil das erste Halbjahr fast vorbei ist und damit oft genug Zahlen vorliegen, um genauer hinzuschauen. Wie hat sich dein Gewinn entwickelt? Passen deine Vorauszahlungen noch? Hast du genug zurückgelegt? Oder zahlst du gerade mehr voraus, als nötig wäre, und könntest deine Liquidität entlasten?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Genau deshalb ist der Halbjahres-Check so wertvoll. Er zeigt dir, wo du steuerlich stehst, und ob dein Business finanziell auf Kurs ist.</p>



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<h2 class="wp-block-heading"><strong>Warum gerade der Juni so ein guter Zeitpunkt ist</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Nach sechs Monaten hast du meistens eine gute Grundlage, um dein laufendes Jahr einzuschätzen. Das Jahr ist noch nicht vorbei, aber wenn die Buchhaltung bis Juni sauber erfasst ist, lässt sich schon viel erkennen: wie hoch deine Einnahmen bisher waren, welche Ausgaben regelmäßig angefallen sind, ob es einmalige größere Investitionen gab, wie sich dein Gewinn im Vergleich zum Vorjahr verändert hat und vor allem, ob deine bisherigen Rücklagen ausreichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In meiner Arbeit sehe ich oft, dass die Zahlen erst angeschaut werden, wenn der Jahresabschluss oder die Steuererklärung ansteht. Dann ist es aber meistens zu spät, um in Ruhe zu planen. Der Halbjahres-Check hilft dir, früher gegenzusteuern.</p>



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<h2 class="wp-block-heading"><strong>Was Einkommensteuer-Vorauszahlungen überhaupt sind</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn du selbstständig bist, zahlst du deine Einkommensteuer in der Regel nicht erst komplett nach Abgabe der Steuererklärung. Das Finanzamt setzt in vielen Fällen Vorauszahlungen fest, die vierteljährlich fällig werden, jeweils zum 10. März, 10. Juni, 10. September und 10. Dezember. Diese Beträge beruhen häufig auf den Zahlen aus deinem letzten Steuerbescheid. Vereinfacht gesagt geht das Finanzamt erst einmal davon aus, dass dein Gewinn ähnlich bleibt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bist du gewerblich tätig, kommt zusätzlich die Gewerbesteuer dazu, die über deine Gemeinde läuft. Das Prinzip bleibt dabei dasselbe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Festgesetzt werden Vorauszahlungen übrigens erst ab einer bestimmten Höhe, nämlich ab 400 Euro im Jahr. Wenn du noch am Anfang stehst und dein Gewinn überschaubar ist, kann es gut sein, dass du noch gar keine leistest. Auch das ist ein Grund, deine Zahlen im Blick zu behalten, denn das ändert sich, sobald dein Gewinn wächst.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und genau hier liegt der Punkt: Dein Business entwickelt sich weiter, deine Vorauszahlungen passen sich aber nicht von selbst an. Wenn dein Gewinn steigt, sind sie schnell zu niedrig, und später droht eine hohe Nachzahlung. Wenn dein Gewinn sinkt, zahlst du womöglich mehr voraus, als nötig wäre, und das belastet deine Liquidität.</p>



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<h2 class="wp-block-heading"><strong>Der typische Denkfehler: „Das wird schon passen“</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Viele verlassen sich darauf, dass das Finanzamt schon die richtigen Beträge festgesetzt hat. Aber das Finanzamt kennt deine aktuelle Entwicklung nicht. Es weiß nicht, ob du neue Kundinnen und Kunden gewonnen hast, ob deine Umsätze deutlich gestiegen sind oder ob dein Gewinn eingebrochen ist. All das sieht es erst, wenn deine nächste Steuererklärung vorliegt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Deshalb ist es so wichtig, deine Buchhaltung nicht nur als Pflicht zu sehen, sondern als Planungsgrundlage. Deine Zahlen zeigen dir nicht allein, was war. Sie helfen dir auch, besser einzuschätzen, was kommt.</p>



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<h2 class="wp-block-heading"><strong>Was du beim Halbjahres-Check prüfen solltest</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Für einen ersten Überblick reichen oft schon ein paar zentrale Fragen: Wie hoch ist dein Gewinn nach sechs Monaten? Wie sieht der Vergleich zum Vorjahr aus? Gab es besondere Ausgaben, die das Ergebnis verzerren? Sind größere Einnahmen oder Ausgaben im zweiten Halbjahr geplant? Wie hoch sind deine bisherigen Rücklagen? Und passen deine aktuellen Vorauszahlungen noch zu deiner Entwicklung?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wichtig ist dabei: Es geht nicht darum, auf den Euro genau die Steuer vorherzusagen. Es geht darum, rechtzeitig ein Gefühl dafür zu bekommen, ob du in die richtige Richtung steuerst.</p>



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<h2 class="wp-block-heading"><strong>Wenn dein Gewinn höher ist als im Vorjahr</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn dein Business gut läuft und dein Gewinn deutlich höher ausfällt als im Vorjahr, ist das erst einmal etwas Positives. Steuerlich bedeutet es aber, dass eine Nachzahlung auf dich zukommen kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und hier wird es für viele unerwartet eng, deshalb erkläre ich es kurz genauer. Wenn dein Gewinn dieses Jahr deutlich höher liegt, passiert nach der Steuererklärung oft zweierlei auf einmal. Du zahlst die Steuer für das zurückliegende Jahr nach, weil deine Vorauszahlungen damals zu niedrig waren. Und das Finanzamt sieht den höheren Gewinn und setzt gleichzeitig deine laufenden Vorauszahlungen herauf, oft rückwirkend für die Quartale, die im neuen Jahr schon vergangen sind. Dann kommen beide Beträge ungefähr zur selben Zeit: die Nachzahlung für das alte Jahr und die nachgeforderten Vorauszahlungen für das neue. Nicht die Summe an sich ist das Problem, sondern dass zwei Zahlungen zusammenfallen, mit denen niemand gerechnet hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit dir das nicht passiert, hast du zwei Möglichkeiten. Du legst bewusst höhere Rücklagen zurück, oder du prüfst eine Anpassung deiner Vorauszahlungen nach oben. Welche Variante besser passt? Es kommt darauf an. Manche möchten das Geld lieber selbst zurücklegen und behalten so die Kontrolle. Andere fühlen sich wohler, wenn sie direkt höhere Vorauszahlungen leisten und später keine große Überraschung mehr kommt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wichtig ist nur, dass du die Entwicklung nicht ignorierst. Eine hohe Nachzahlung ist selten das eigentliche Problem. Das eigentliche Problem ist meistens, dass sie nicht eingeplant war.</p>



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<h2 class="wp-block-heading"><strong>Wenn dein Gewinn niedriger ist als im Vorjahr</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Auch der umgekehrte Fall ist möglich. Vielleicht läuft das Jahr bisher schwächer, weil du investiert hast, weniger Aufträge hattest oder dein Business sich verändert hat. Dann kann es sein, dass deine Vorauszahlungen aktuell zu hoch angesetzt sind, und du kannst eine Herabsetzung prüfen lassen. Das entlastet deine Liquidität, gerade dann, wenn du das Geld im laufenden Business brauchst.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch hier gilt: nicht aus dem Bauch heraus entscheiden. Erst die Zahlen anschauen, die Entwicklung einschätzen, und dann überlegen, was sinnvoll ist. Es kommt auf deine Situation an.</p>



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<h2 class="wp-block-heading"><strong>Warum deine Buchhaltung dafür aktuell sein sollte</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Halbjahres-Check funktioniert nur, wenn deine Buchhaltung nicht mehrere Monate hinterherhinkt. Wenn Belege fehlen, Zahlungen nicht zugeordnet sind oder Privates und Geschäftliches durcheinanderlaufen, wird jede Einschätzung schwierig.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Deshalb ist eine laufende Buchhaltung so wichtig, und zwar nicht in erster Linie für das Finanzamt oder für die Steuererklärung, sondern für dich als Unternehmerin oder Unternehmer. Denn nur wenn deine Zahlen aktuell sind, kannst du Entscheidungen treffen, bevor es eng wird.</p>



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<h2 class="wp-block-heading"><strong>Kleine Checkliste für deinen Halbjahres-Check</strong></h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Prüfe, ob deine Buchhaltung bis Juni vollständig ist.</li>



<li>Schau dir deinen bisherigen Gewinn an.</li>



<li>Vergleiche ihn mit dem Vorjahr.</li>



<li>Berücksichtige größere Einmalzahlungen oder Investitionen.</li>



<li>Schätze grob ein, wie das zweite Halbjahr laufen könnte.</li>



<li>Prüfe deine Rücklagen.</li>



<li>Vergleiche deine aktuellen Vorauszahlungen mit deiner Gewinnentwicklung.</li>



<li>Überlege, ob eine Anpassung sinnvoll ist.</li>



<li>Hol dir Unterstützung, wenn du unsicher bist.</li>
</ul>



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<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Mein Fazit</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Juni ist ein guter Zeitpunkt, um deine Zahlen bewusst anzuschauen. Nicht aus Panik und nicht, weil du alles perfekt wissen musst, sondern weil du mit sechs gebuchten Monaten viel besser planen kannst als am Jahresende. Deine Vorauszahlungen sollten zu deinem Business passen, und dein Business verändert sich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">So halte ich es auch mit meinen Mandantinnen und Mandanten in der laufenden Betreuung. Im Juni schaue ich automatisch auf den Gewinn und auf die Entwicklung des Jahres, weil ich nicht möchte, dass am Jahresende etwas auftaucht, mit dem niemand gerechnet hat. Dieses frühe Hinschauen nehme ich ernst, denn es macht den Unterschied zwischen einer Überraschung und einer Entscheidung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn du dir unsicher bist, ob deine Vorauszahlungen noch zu deiner Entwicklung passen oder ob deine Rücklagen ausreichen, dann lohnt sich ein erster gemeinsamer Blick. Im <a href="https://calendly.com/mail-mareikekuschel/analyse-gesprach-30-minuten">Analysegespräch</a> ordnen wir deine Situation ein: Wo stehst du mit deinem Gewinn, wie entwickeln sich deine Zahlen, und welcher nächste Schritt passt zu dir. Du gehst mit einer klaren Richtung heraus, damit du weißt, wo du stehst, und ruhiger planen kannst.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Du hast erst einmal nur eine konkrete Frage? Dann bring sie in mein Format <a href="https://calendly.com/mail-mareikekuschel/frag-mareike-steuer-buchhaltung-ohne-stress">„Frag Mareike“</a> mit. Schreib mir, und wir fangen ganz vorne an.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mareike-kuschel-consulting.de/uncategorized/steuervorauszahlungen-anpassen-warum-der-juni-ideal-dafuer-ist/">6 Monate gebucht – und jetzt? Warum du im Juni deine Einkommensteuer-Vorauszahlungen prüfen solltest</a> erschien zuerst auf <a href="https://mareike-kuschel-consulting.de">Mareike Kuschel Consulting</a>.</p>
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		<title>EÜR einfach erklärt: Was Selbstständige über ihre Gewinnermittlung wissen sollten</title>
		<link>https://mareike-kuschel-consulting.de/uncategorized/euer-einfach-erklaert-was-selbststaendige-ueber-ihre-gewinnermittlung-wissen-sollten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mareike]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 May 2026 12:28:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://mareike-kuschel-consulting.de/?p=540</guid>

					<description><![CDATA[<p>Eine Frage, die ich immer wieder höre – manchmal direkt, manchmal zwischen den Zeilen: „Du machst das doch eh alles für mich – ich muss das doch gar nicht genauer wissen.“ Das stimmt – und gleichzeitig stimmt es nicht ganz. Natürlich erledige ich die Buchhaltung für meine Kundinnen. Aber wer seine eigenen Zahlen nicht einordnen [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Frage, die ich immer wieder höre – manchmal direkt, manchmal zwischen den Zeilen:</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Du machst das doch eh alles für mich – ich muss das doch gar nicht genauer wissen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das stimmt – und gleichzeitig stimmt es nicht ganz. Natürlich erledige ich die Buchhaltung für meine Kundinnen. Aber wer seine eigenen Zahlen nicht einordnen kann, trifft schlechtere Entscheidungen – auch wenn jemand anderes die Buchhaltung führt. Preise, Investitionen, Rücklagen: Das alles hängt daran, dass du verstehst, was deine Zahlen dir sagen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Einnahmen-Überschuss-Rechnung, kurz EÜR, ist eines dieser Themen. Sie ist nicht nur Pflicht fürs Finanzamt. Sie zeigt dir, ob dein Business wirklich für dich funktioniert.</p>



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<h2 class="wp-block-heading">Was bedeutet Gewinnermittlung?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Gewinnermittlung beantwortet eine einfache Frage: Hat deine selbstständige Tätigkeit Gewinn oder Verlust gemacht?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dafür werden deine betrieblichen Einnahmen und Ausgaben gegenübergestellt:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Einnahmen minus Ausgaben = Gewinn oder Verlust</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gewinnermittlung ist der Oberbegriff. Die EÜR ist eine von zwei Methoden, wie das gemacht werden kann. Die andere ist die Bilanzierung.</p>



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<h2 class="wp-block-heading">EÜR oder Bilanzierung – was gilt für dich?</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die EÜR </strong>ist die vereinfachte Methode und gilt für Freiberufler, Selbstständige und kleinere Gewerbetreibende, die nicht buchführungspflichtig sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Bilanzierung </strong>betrifft Kapitalgesellschaften wie GmbHs oder UGs sowie Gewerbetreibende, die bestimmte Grenzen überschreiten (über 800.000 € Umsatz oder über 80.000 € Gewinn). Wer in diesen Bereich kommt, wird in der Regel vom Finanzamt dazu aufgefordert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für die meisten Solo-Selbstständigen ist die EÜR das Thema, das im Alltag wirklich zählt.</p>



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<h2 class="wp-block-heading">Wie funktioniert die EÜR?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Bei der EÜR gilt das sogenannte Zufluss- und Abflussprinzip:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Eine Einnahme zählt, wenn das Geld tatsächlich bei dir eingegangen ist.</li>



<li>Eine Ausgabe zählt, wenn das Geld tatsächlich abgeflossen ist.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Beispiel: Du schreibst im Dezember eine Rechnung. Dein Kunde zahlt erst im Januar. Diese Einnahme gehört dann in den Januar – nicht ins Dezember.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es gibt Ausnahmen, zum Beispiel bei regelmäßig wiederkehrenden Zahlungen rund um den Jahreswechsel (die sogenannte 10-Tage-Regel). Für das Grundverständnis gilt aber: Entscheidend ist, wann das Geld geflossen ist – nicht, wann die Rechnung geschrieben wurde.</p>



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<h2 class="wp-block-heading">Gewinn ist nicht gleich Kontostand</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das ist einer der wichtigsten Punkte überhaupt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Viele Selbstständige schauen auf ihr Konto und leiten daraus ab, wie es ihrem Business geht. Das Konto zeigt aber nur, wie viel Geld gerade dort liegt – nicht, wie hoch dein tatsächlicher Gewinn ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Warum? Weil auf deinem Konto vieles passiert, das dein Bild verzerren kann:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Du hast Umsatzsteuer vereinnahmt, die später ans Finanzamt geht.</li>



<li>Du hast private Entnahmen oder Einkommensteuer-Vorauszahlungen geleistet.</li>



<li>Du hast Rechnungen gestellt, die noch nicht bezahlt wurden.</li>



<li>Größere Anschaffungen müssen abgeschrieben werden, statt sofort als Ausgabe zu zählen.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Deine EÜR ordnet das ein. Sie zeigt dir nicht nur, was auf dem Konto liegt, sondern was dein Business tatsächlich erwirtschaftet hat.</p>



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<h2 class="wp-block-heading">Typische Denkfehler – und was dahintersteckt</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>„Mein Konto stimmt, also stimmt auch meine Buchhaltung.“</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Kontoauszug zeigt die Bewegung. Die Buchhaltung erklärt, was diese Bewegung bedeutet. Eine Zahlung auf dem Konto sagt noch nicht, ob es sich um eine Betriebseinnahme, eine private Einlage, eine Umsatzsteuerzahlung oder eine Umbuchung handelt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>„Umsatzsteuer ist mein Geld.“</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn du Umsatzsteuer von Kunden einnimmst, gehört dieser Betrag nicht dir. Du vereinnahmst ihn nur und führst ihn später ans Finanzamt ab. Wer das vergisst, hat schnell ein Liquiditätsproblem – weil das Geld auf dem Konto liegt, aber schon vergeben ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>„Die Software macht das schon automatisch.“</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Lexware Office, sevDesk oder ähnliche Tools können dich gut unterstützen. Aber sie brauchen saubere Angaben. Ein Beleg muss richtig erfasst, eine Zahlung richtig zugeordnet werden. Und du solltest verstehen, was in deinen Auswertungen steht – sonst hilft dir die schönste Software wenig.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>„Darum kümmere ich mich, wenn die Steuererklärung ansteht.“</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Je länger du wartest, desto mehr sammelt sich an. Belege fehlen, Zahlungen sind nicht mehr nachvollziehbar, private und betriebliche Ausgaben haben sich vermischt. Was überschaubar gewesen wäre, wird zum Berg.</p>



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<h2 class="wp-block-heading">Was eine gute EÜR-Vorbereitung ausmacht</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Eine saubere EÜR beginnt nicht mit dem Formular am Jahresende. Sie entsteht laufend – mit jeder Rechnung, die du schreibst, jedem Beleg, den du erhältst, jeder Zahlung, die eingeht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn du deine Buchhaltung regelmäßig pflegst, sind das die Punkte, die dabei zählen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Ausgangsrechnungen vollständig und zeitnah erfassen</li>



<li>Eingangsrechnungen und Belege direkt ablegen – nicht in einem Stapel sammeln</li>



<li>Zahlungen regelmäßig zuordnen und private von betrieblichen Vorgängen trennen</li>



<li>Umsatzsteuerzahlungen richtig berücksichtigen und Rücklagen dafür bilden</li>



<li>Anlagegüter im Blick behalten – nicht jede Ausgabe ist sofort vollständig abziehbar</li>



<li>Auswertungen regelmäßig anschauen, nicht nur einmal im Jahr</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das klingt nach viel. Aber wenn du dafür einen klaren Ablauf hast, ist es kein großer Aufwand mehr – sondern Routine.</p>



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<h2 class="wp-block-heading">Warum eine saubere EÜR steuerlich einen Unterschied macht</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Es geht nicht darum, Steuern auf Biegen und Brechen zu reduzieren. Eine saubere EÜR hilft dir, weil nichts untergeht:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Betriebliche Ausgaben werden vollständig erkannt.</li>



<li>Belege gehen nicht verloren.</li>



<li>Abschreibungen werden berücksichtigt.</li>



<li>Private und betriebliche Vorgänge bleiben sauber getrennt.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das kann steuerlich einen Unterschied machen – nicht weil etwas schöngerechnet wird, sondern weil das, was tatsächlich betrieblich angefallen ist, auch richtig berücksichtigt wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und wenn das Finanzamt Rückfragen stellt, ist es deutlich angenehmer, wenn du deine Unterlagen geordnet hast und nachvollziehen kannst, was gebucht wurde.</p>



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<h2 class="wp-block-heading">Weißt du, was dein Business wirklich leisten muss?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die EÜR zeigt dir, was dein Business erwirtschaftet hat. Was sie dir nicht sagt: Reicht das, um gut davon zu leben?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dafür habe ich den Zahlen-Fundament-Rechner entwickelt – ein kostenloses Excel-Tool, das dir hilft, deine private und betriebliche Situation zusammenzubringen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Wie hoch sind deine privaten Ausgaben wirklich?</li>



<li>Was bleibt nach Steuern, Versicherung und Kosten übrig?</li>



<li>Welchen Umsatz musst du dafür erzielen – und was bedeutet das für deinen Stundensatz?</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Den Rechner bekommst du hier kostenlos: <a href="https://mareike-kuschel-consulting.de/zahlen-fundament-rechner-kostenlos-von-mareike-kuschel/">Zahlen-Fundament-Rechner</a></p>



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<h2 class="wp-block-heading">Du nutzt Lexware Office und bist dir unsicher?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn du Lexware Office bereits nutzt, aber nicht genau weißt, ob deine Belege, Zahlungen und Kategorien wirklich sauber erfasst sind – das ist ein guter Punkt, um einmal genauer hinzuschauen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In einem 1:1-Coaching schauen wir uns gemeinsam deine Buchhaltung und deine Abläufe an, damit du nicht erst bei der Steuererklärung merkst, dass etwas nicht stimmt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Melde dich gerne direkt bei mir: <a href="https://calendly.com/mail-mareikekuschel/analyse-gesprach-30-minuten" type="link" id="https://calendly.com/mail-mareikekuschel/analyse-gesprach-30-minuten">Calendly</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Network Marketing: Wann dein „Nebenbei“ plötzlich ein Unternehmen ist</title>
		<link>https://mareike-kuschel-consulting.de/uncategorized/network-marketing-wann-dein-nebenbei-ploetzlich-ein-unternehmen-ist/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mareike]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Apr 2026 14:07:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://mareike-kuschel-consulting.de/?p=511</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ich war letzten Monat auf zwei Networking-Events. Einmal im Bereich Naturkosmetik, einmal im Bereich Nahrungsergänzungsmittel. Zwei komplett unterschiedliche Branchen – und trotzdem ist mir etwas sehr Ähnliches aufgefallen: Die meisten denken: „Ich probiere das einfach mal aus.“ Ohne Druck. Ohne Risiko. Ohne das Gefühl, wirklich ein Unternehmen zu führen. Und genau da liegt der Punkt, [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mareike-kuschel-consulting.de/uncategorized/network-marketing-wann-dein-nebenbei-ploetzlich-ein-unternehmen-ist/">Network Marketing: Wann dein „Nebenbei“ plötzlich ein Unternehmen ist</a> erschien zuerst auf <a href="https://mareike-kuschel-consulting.de">Mareike Kuschel Consulting</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Ich war letzten Monat auf zwei Networking-Events.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Einmal im Bereich Naturkosmetik, einmal im Bereich Nahrungsergänzungsmittel. Zwei komplett unterschiedliche Branchen – und trotzdem ist mir etwas sehr Ähnliches aufgefallen:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die meisten denken: „Ich probiere das einfach mal aus.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ohne Druck. Ohne Risiko. Ohne das Gefühl, wirklich ein Unternehmen zu führen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und genau da liegt der Punkt, über den ich in diesem Artikel sprechen möchte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Denn auch wenn es sich leicht anfühlt – steuerlich ist es das oft nicht.</p>



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<h2 class="wp-block-heading">„Ich mach das nur nebenbei“ – und genau das ist der Denkfehler</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Gerade im Network Marketing ist der Einstieg niedrigschwellig:</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Produkte für den Eigenbedarf günstiger kaufen</li>



<li>Hier und da eine Empfehlung aussprechen</li>



<li>Vielleicht eine kleine Provision bekommen</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das wirkt zunächst harmlos. Fast wie ein Hobby.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber das Finanzamt interessiert sich nicht dafür, wie es sich für dich anfühlt. Sondern nur dafür, was du tatsächlich tust.</p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



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<h2 class="wp-block-heading">Wann aus „Ausprobieren“ ein Unternehmen wird</h2>



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<p class="wp-block-paragraph">Ein Unternehmen beginnt nicht erst, wenn du viel Geld verdienst. Oder ein Büro hast. Oder „offiziell“ startest.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es beginnt viel früher – nämlich dann, wenn drei Dinge zusammenkommen:</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Du willst Einnahmen erzielen (auch wenn es nur „ein bisschen“ sein soll)</li>



<li>Du bist regelmäßig aktiv</li>



<li>Du trittst nach außen auf – zum Beispiel über Social Media oder persönliche Empfehlungen</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das nennt sich: Teilnahme am wirtschaftlichen Verkehr mit Gewinnerzielungsabsicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und das trifft auf viele im Network Marketing schneller zu, als ihnen bewusst ist.</p>



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<h2 class="wp-block-heading">Drei Situationen – erkennst du dich wieder?</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Situation 1: </strong>„Ich kaufe nur für mich Produkte günstiger ein.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das ist unkritisch, solange wirklich kein Verkauf stattfindet und keine Provision fließt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Situation 2: </strong>„Ich empfehle Produkte und bekomme dafür Provision.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Willkommen im unternehmerischen Bereich. Hier beginnt für das Finanzamt die Relevanz.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Situation 3: </strong>„Ich baue mir aktiv ein Team auf oder verkaufe regelmäßig.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das ist eindeutig ein Unternehmen – unabhängig davon, wie viel du damit verdienst.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und das ist der entscheidende Punkt: Es kommt nicht darauf an, wie viel du verdienst. Sondern darauf, dass du überhaupt Einnahmen erzielen willst.</p>



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<h2 class="wp-block-heading">Gewerbeanmeldung – ja oder nein?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Sobald du eine nachhaltige Tätigkeit mit Einnahmen ausübst, brauchst du ein Gewerbe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein häufiger Irrtum, den ich immer wieder höre: „Ich verdiene ja noch nichts – also muss ich nichts anmelden.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das stimmt so nicht. Entscheidend ist nicht der Gewinn. Entscheidend sind deine Absicht und dein Verhalten.</p>



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<h2 class="wp-block-heading">Der größte Denkfehler: „Das ist doch alles privat“</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das ist die Stelle, an der es in der Praxis am häufigsten hakt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Viele, die mit Network Marketing starten, ordnen ihre Einnahmen innerlich als privat ein – als wäre es Taschengeld, eine Gefälligkeit unter Freunden, ein netter Bonus. Kein richtiges Geld, kein richtiges Unternehmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Finanzamt sieht das anders. Sobald du regelmäßig Provisionen bekommst, Produkte verkaufst oder ein Netzwerk aufbaust, bist du steuerlich im unternehmerischen Bereich – auch wenn sich das für dich nicht so anfühlt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was das konkret bedeutet:</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Du musst deine Einnahmen versteuern</li>



<li>Die Kleinunternehmerregelung kann greifen – aber nur, wenn du sie bewusst in Anspruch nimmst</li>



<li>Du bist verpflichtet, deine Tätigkeit sauber zu dokumentieren</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Und gleichzeitig: Du hast dann auch Vorteile. Du darfst betriebliche Kosten absetzen, die mit deiner Tätigkeit zusammenhängen – zum Beispiel Produkte, die für den Verkauf gedacht sind, Schulungen oder Events, Arbeitsmittel wie Handy oder Laptop.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wichtig ist dabei die saubere Trennung zwischen privat und geschäftlich. Und genau da entstehen in der Praxis die meisten Fehler.</p>



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<h2 class="wp-block-heading">Warum das so oft unterschätzt wird</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die wenigsten starten im Network Marketing mit dem Gedanken: „Ich gründe jetzt ein Unternehmen.“ Der Einstieg ist so niedrigschwellig gestaltet, dass er sich nie wie ein Schritt in die Selbstständigkeit anfühlt. Kein Gewerbeschein, kein Businessplan, kein offizieller Start – und genau das macht es so leicht, die steuerliche Seite aus dem Blick zu verlieren.</p>



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<h2 class="wp-block-heading">Was das für dich bedeutet</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Es geht hier nicht darum, dir ein schlechtes Gefühl zu machen. Network Marketing kann ein sinnvoller Einstieg in die Selbstständigkeit sein – wenn man es von Anfang an richtig einordnet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn du regelmäßig Produkte empfiehlst, Einnahmen bekommst oder aktiv dein Netzwerk aufbaust, dann ist es Zeit, das Ganze bewusst als unternehmerische Tätigkeit zu betrachten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Frühzeitige Klarheit schützt dich vor späteren Problemen – und gibt dir gleichzeitig die Möglichkeit, die Vorteile wirklich zu nutzen.</p>



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<h2 class="wp-block-heading">Mein Fazit</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Nur weil sich etwas leicht anfühlt, ist es noch lange kein Hobby.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und genau hier beginnt der Unterschied: Wer früh versteht, was seine Tätigkeit steuerlich bedeutet, trifft bessere Entscheidungen – und vermeidet Fehler, die später Zeit, Geld und Nerven kosten.</p>



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<h2 class="wp-block-heading">Und jetzt ganz konkret</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ich war auf diesen Events und habe gesehen, wie viele Menschen gerade mit Network Marketing starten – voller Energie, mit echtem Interesse. Und die wenigsten wissen, dass sie damit steuerlich schon in einem anderen Bereich sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn du gerade an dem Punkt stehst und dich fragst:</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Bin ich schon im gewerblichen Bereich?</li>



<li>Muss ich etwas anmelden – oder noch nicht?</li>



<li>Was bedeutet das konkret für meine Situation?</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Dann lass uns das einmal gemeinsam anschauen. In einem Gespräch schauen wir uns deine Situation an – konkret, strukturiert und in einer Sprache, die du verstehst.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Buche dir deinen Termin: <a href="https://calendly.com/mail-mareikekuschel/analyse-gesprach-30-minuten" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Hier klicken.</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Selbstständig, aber kein Geld: Wo dein Gewinn wirklich bleibt</title>
		<link>https://mareike-kuschel-consulting.de/uncategorized/selbststaendig-aber-kein-geld-wo-dein-gewinn-wirklich-bleibt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mareike]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Mar 2026 09:40:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://mareike-kuschel-consulting.de/?p=505</guid>

					<description><![CDATA[<p>Viele Selbstständige kennen dieses Gefühl: Die Aufträge laufen. Der Umsatz sieht auf dem Papier solide aus. Und trotzdem bleibt am Monatsende kaum etwas übrig. Dieses Gefühl ist keine Einbildung – und es ist auch kein Zeichen dafür, dass du irgendetwas falsch machst. Das Problem liegt meistens woanders: Viele Selbstständige wissen schlicht nicht, wo ihr Geld [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph">Viele Selbstständige kennen dieses Gefühl:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Aufträge laufen. Der Umsatz sieht auf dem Papier solide aus. Und trotzdem bleibt am Monatsende kaum etwas übrig. Dieses Gefühl ist keine Einbildung – und es ist auch kein Zeichen dafür, dass du irgendetwas falsch machst.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Problem liegt meistens woanders: Viele Selbstständige wissen schlicht nicht, wo ihr Geld tatsächlich bleibt. Und das macht es so schwer, gegenzusteuern.</p>



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<h2 class="wp-block-heading">Vom Umsatz zum Gewinn – und dann?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Im letzten Blogartikel habe ich erklärt, warum Umsatz nicht gleich Einkommen ist – und wie sich daraus dein Gewinn berechnet. Falls du den noch nicht gelesen hast: Er ist ein guter Einstieg in dieses Thema.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber auch wenn du deinen Gewinn bereits kennst, ist das erst die halbe Wahrheit. Denn zwischen Gewinn auf dem Papier und dem Geld, das wirklich bei dir landet, stecken noch einige Posten, die viele unterschätzen.</p>



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<h2 class="wp-block-heading">Was vom Gewinn noch abgeht – und warum das so viele überrascht</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der häufigste Denkfehler: Gewinn ist gleich mein Geld. Klingt logisch, stimmt aber nicht ganz.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Von deinem Gewinn gehen noch ab:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Einkommensteuer</li>



<li>Krankenversicherung</li>



<li>Altersvorsorge</li>



<li>private Lebenshaltungskosten</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Erst wenn du all das berücksichtigt hast, siehst du, was dir tatsächlich zur Verfügung steht. Und genau an diesem Punkt beginnt für viele Selbstständige die echte Unsicherheit – nicht weil die Zahlen so schlecht sind, sondern weil sie nie zusammen betrachtet wurden.</p>



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<h2 class="wp-block-heading">Die Frage, die wirklich zählt</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Viele Selbstständige starten mit der Frage: &#8222;Wie viel Umsatz mache ich?&#8220; Das ist verständlich – diese Zahl ist sichtbar, greifbar, und auf Social Media sowieso allgegenwärtig.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Frage, die dir aber wirklich Orientierung gibt, lautet: &#8222;Wie viel brauche ich – und was muss mein Business dafür leisten?&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dein Business muss:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>deine privaten Kosten tragen</li>



<li>deine betrieblichen Ausgaben decken</li>



<li>Steuern und Versicherungen einkalkulieren</li>



<li>und am Ende ein Einkommen ermöglichen, von dem du leben kannst</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das klingt selbstverständlich. Aber ich erlebe regelmäßig, dass diese Fragen nie gemeinsam betrachtet wurden.</p>



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<h2 class="wp-block-heading">Ein Beispiel aus der Praxis</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Nehmen wir eine vereinfachte Rechnung:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Selbstständige berechnet 40 € pro Stunde und plant mit 40 Arbeitsstunden pro Woche – also rund 160 Stunden im Monat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch nicht alle Stunden sind tatsächlich abrechenbar. Zeit für Akquise, Organisation, Buchhaltung und Weiterbildung gehört genauso zum Arbeitsalltag – sie taucht nur auf keiner Rechnung auf.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Rechnen wir realistisch mit 60 % abrechenbarer Zeit, bleiben etwa 96 Stunden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">96 Stunden × 40 € = 3.840 € Umsatz.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Davon gehen noch betriebliche Kosten, Steuern, Krankenversicherung und Rücklagen ab. Am Ende bleibt oft deutlich weniger übrig, als die ursprüngliche Stundenzahl vermuten lässt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das ist kein Grund zur Sorge – es ist ein Grund hinzuschauen. Denn wer versteht, wie sein Business wirklich funktioniert, kann gezielt etwas verändern.</p>



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<h2 class="wp-block-heading">Warum diese Rechnung so selten gemacht wird</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Es liegt nicht an mangelndem Einsatz. Die meisten Selbstständigen arbeiten hart. Sie kennen ihren Umsatz, ihren Stundenpreis, ihren Kontostand.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was fehlt, ist der Blick auf das Gesamtbild. Auf die Verbindung zwischen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Welches Einkommen brauche ich wirklich – nicht nur für die Miete, sondern für ein Leben, das sich gut anfühlt?</li>



<li>Welche Kosten hat mein Business tatsächlich?</li>



<li>Wie viele Stunden kann ich realistisch abrechnen?</li>



<li>Welcher Umsatz ergibt sich daraus?</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Solange diese Fragen nebeneinander stehen statt zusammen betrachtet werden, bleibt das ungute Gefühl am Monatsende – auch wenn die Zahlen gar nicht so schlecht sind.</p>



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<h2 class="wp-block-heading">Deshalb habe ich den Zahlen-Fundament Rechner entwickelt</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Aus meiner Arbeit mit Selbstständigen weiß ich: Die Unsicherheit entsteht selten durch zu wenig Umsatz. Sie entsteht durch fehlende Übersicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Deshalb habe ich Zahlen-Fundament Rechner entwickelt, der genau diese Fragen Schritt für Schritt durchrechnet – ohne Fachwissen, ohne Tabellenchaos.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Du startest mit deiner Lebensrealität:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Wie hoch sind deine privaten Ausgaben?</li>



<li>Welches monatliche Einkommen brauchst du wirklich?</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Dann schaust du auf deine Business-Struktur:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Welche Umsätze planst du?</li>



<li>Welche Kosten entstehen regelmäßig?</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Und im letzten Schritt verbindet das Tool beides miteinander. Du siehst:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>welchen Umsatz dein Business wirklich erreichen muss</li>



<li>welcher Stundenpreis daraus entsteht</li>



<li>und ob dein Business, so wie es gerade läuft, dir wirklich das gibt, was du brauchst.</li>
</ul>



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<h2 class="wp-block-heading">Klarheit verändert, wie du Entscheidungen triffst</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Zahlen sind kein Urteil über dich oder dein Business. Sie zeigen dir, wo du stehst – und geben dir die Grundlage, bewusst zu entscheiden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vielleicht zeigt dir ein genauer Blick, dass dein Business bereits auf einem soliden Fundament steht. Vielleicht erkennst du, wo du etwas verändern möchtest. Beides ist wertvoll – weil du dann weißt, woran du bist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Denn der Unterschied zwischen Unsicherheit und Souveränität liegt oft nicht im Umsatz – sondern im Verständnis der eigenen Zahlen.</p>



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<h2 class="wp-block-heading">Wenn du dein Business einmal realistisch durchrechnen möchtest</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Dann findest du hier meinen Zahlen-Fundament Rechner:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://mareike-kuschel.tentary.com/p/drjdfp" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://mareike-kuschel.tentary.com/p/drjdfp</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Es führt dich Schritt für Schritt durch deine Zahlen – von deinen privaten Kosten bis zu dem Umsatz, den du wirklich brauchst.</p>



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<h2 class="wp-block-heading">Zum Abschluss</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn dich dieses Thema gerade beschäftigt oder verunsichert: Das ist ein gutes Zeichen. Es bedeutet, dass du anfängst, deinem Business wirklich auf den Grund zu gehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und wenn du dabei Unterstützung möchtest – jemanden, der die Zahlen nicht nur erklärt, sondern mit dir gemeinsam einordnet – dann bin ich gerne für dich da.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mareike-kuschel-consulting.de/uncategorized/selbststaendig-aber-kein-geld-wo-dein-gewinn-wirklich-bleibt/">Selbstständig, aber kein Geld: Wo dein Gewinn wirklich bleibt</a> erschien zuerst auf <a href="https://mareike-kuschel-consulting.de">Mareike Kuschel Consulting</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Umsatz ist nicht gleich Einkommen &#8211; und warum das so viele Selbstständige unterschätzen</title>
		<link>https://mareike-kuschel-consulting.de/uncategorized/umsatz-ist-nicht-gleich-einkommen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mareike]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 Feb 2026 18:44:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://mareike-kuschel-consulting.de/?p=488</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wenn du selbstständig bist, kennst du diese Zahl ziemlich gut: deinen Umsatz. Vielleicht schaust du regelmäßig auf dein Konto, siehst die Zahlungseingänge und denkst: „Okay, läuft doch ganz gut.“ Oder du siehst sie – und bekommst ein ungutes Gefühl, weil du nicht weißt, ob das jetzt viel, wenig, gut oder problematisch ist. Und genau hier [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
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<p class="wp-block-paragraph">Wenn du selbstständig bist, kennst du diese Zahl ziemlich gut: deinen <strong>Umsatz</strong>. Vielleicht schaust du regelmäßig auf dein Konto, siehst die Zahlungseingänge und denkst: „Okay, läuft doch ganz gut.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Oder du siehst sie – und bekommst ein ungutes Gefühl, weil du nicht weißt, <strong>ob das jetzt viel, wenig, gut oder problematisch ist</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und genau hier beginnt ein Missverständnis, das ich bei sehr vielen Gründern und Selbstbuchern sehe:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Umsatz wird mit Einkommen verwechselt.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das ist kein Fehler aus Unwissenheit. Das liegt daran, dass es kaum jemand klar und verständlich erklärt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Lass uns das heute ändern.</p>



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<h2 class="wp-block-heading"><strong>Was ist Umsatz – einfach erklärt</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Umsatz ist alles Geld, das dein Unternehmen einnimmt. Dazu gehören alle Rechnungen, die du schreibst und bezahlt bekommst – aber auch Provisionen, Honorare oder andere Einnahmen, die direkt aus deiner selbstständigen Tätigkeit entstehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ganz wichtig dabei: Umsatz sagt noch nichts darüber aus,</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>was davon dir gehört</li>



<li>was du behalten darfst</li>



<li>oder was am Ende wirklich übrig bleibt</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Umsatz ist eine Brutto-Zahl. Umsatz zeigt, dass etwas passiert. Er zeigt Bewegung, Nachfrage und Aktivität – aber noch nicht, wie tragfähig dein Business wirklich ist.</p>



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<h2 class="wp-block-heading"><strong>Was ist Einkommen bzw. Gewinn?</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Dein <strong>Einkommen</strong> – steuerlich meist auch dein Gewinn – ist das, was <strong>nach allen Kosten </strong>übrig bleibt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Also das Geld, das du tatsächlich:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>für dich nutzen kannst</li>



<li>privat ausgeben kannst</li>



<li>oder dir als Sicherheit dient</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Es ist die Zahl, die für dein Leben relevant ist – und auch die Grundlage für das Finanzamt, für Sozialversicherungen und für viele behördliche Berechnungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kurz gesagt: <strong>Umsatz zeigt, was reinkommt.</strong> <strong>Einkommen zeigt, womit du wirklich rechnest.</strong></p>



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<h2 class="wp-block-heading"><strong>Ein Beispiel, das Klarheit schafft</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Schauen wir uns das ganz nüchtern an:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Stell dir vor, du machst <strong>10.000 € Umsatz im Monat</strong>. Davon gehen ab:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>laufende Kosten (z. B. Software, Versicherungen, Büromiete, Weiterbildung)</li>



<li>ggf. Umsatzsteuer (wenn du nicht unter die Kleinunternehmerregelung fällst)</li>



<li>Einkommensteuer</li>



<li>eventuell Gewerbesteuer</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Am Ende bleiben – je nach Situation – <strong>vielleicht 4.000 bis 5.000 €</strong>, manchmal auch weniger.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und jetzt kommt der wichtige Punkt: <strong>Das ist nicht schlecht.</strong> <strong>Das ist nicht gut.</strong> Es ist einfach die <strong>Realität hinter der Zahl</strong>. Und genau diese Realität brauchst du, um dich sicher zu fühlen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine einfache Übung: Schau dir an, wie viel dir in den letzten 3 Monaten wirklich übrig geblieben ist.</p>



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<h2 class="wp-block-heading"><strong>Warum diese Verwechslung so häufig passiert</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Viele Selbstständige schauen auf den Umsatz, weil:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>er sichtbar ist</li>



<li>er schnell verfügbar ist</li>



<li>er oft auf Social Media gezeigt wird</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Umsatz fühlt sich nach Erfolg an. Einkommen fühlt sich nach Verantwortung an. Und genau deshalb wird das Thema oft vermieden. Nicht, weil Menschen unvernünftig sind – sondern weil ihnen die Einordnung fehlt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Einordnung bedeutet:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>zu wissen, welche Zahl was aussagt,</li>



<li>wann sie wichtig ist und</li>



<li>welche Entscheidungen du daraus ableiten kannst.</li>
</ul>



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<h2 class="wp-block-heading"><strong>Typische Gedanken, die ich oft höre</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Vielleicht erkennst du dich hier wieder:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>„Ich habe doch gutes Geld verdient – warum bleibt so wenig übrig?“</li>



<li>„Andere haben weniger Umsatz und wirken entspannter.“</li>



<li>„Ich habe Angst, mir etwas auszuzahlen, weil ich nicht weiß, ob es reicht.“</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das sind keine Rechenfehler. Das sind Orientierungsprobleme.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Viele wissen nicht,</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>welche Zahl wofür gedacht ist</li>



<li>woran sie erkennen, ob es „gut läuft“</li>



<li>und welche Zahl ihnen wirklich Sicherheit geben kann</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Genau diese Orientierung fehlt. Und das lässt sich lösen.</p>



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<h2 class="wp-block-heading"><strong>Warum Klarheit über dein Einkommen so wichtig ist</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn du den Unterschied zwischen Umsatz und Einkommen verstehst, kannst du:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>bessere Entscheidungen treffen</li>



<li>Rücklagen für Steuern, Krankenkasse realistischer planen</li>



<li>dein Business bewusster führen</li>



<li>und vor allem: <strong>ruhiger schlafen</strong></li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Du bekommst Kontrolle zurück. Nicht durch Perfektion – sondern durch Verständnis.</p>



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<h2 class="wp-block-heading"><strong>Was du dir merken darfst</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Umsatz zeigt, <strong>was reinkommt</strong>. Einkommen zeigt, <strong>was dir bleibt</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beides ist wichtig. Aber nur eines gibt dir echte Sicherheit.</p>



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<h2 class="wp-block-heading"><strong>Ein letzter Gedanke zum Schluss</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Du musst nicht jede Zahl lieben. Du musst sie auch nicht jeden Tag anschauen. Aber du darfst verstehen, welche Zahl dir wirklich Orientierung gibt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und genau das ist der erste Schritt, damit Buchhaltung nicht länger Stress bedeutet – sondern ein stabiles Fundament für dein Business wird. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der nächste Schritt wäre, genauer hinzuschauen, wie viel von deinem Umsatz tatsächlich für dich übrig bleibt. Wann du diesen Schritt gehst, entscheidest du selbst. Wichtig ist erst einmal, dass du weißt, welche Zahl dir wirklich Orientierung gibt – und warum Buchhaltung nicht Kontrolle bedeutet, sondern Sicherheit schaffen kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn dich diese Unterscheidung gerade unsicher macht: Das ist normal. Du musst es nicht allein sortieren. Mit Klarheit und Struktur wird aus Unsicherheit wieder Entscheidungssicherheit – Schritt für Schritt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Kleinunternehmer-Regelung: Klar und verständlich erklärt (Stand 2026)</title>
		<link>https://mareike-kuschel-consulting.de/uncategorized/kleinunternehmerregelung-klar-und-verstaendlich-erklaert-stand-2026/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nadja Hecker]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Jan 2026 09:23:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://mareike-kuschel-consulting.de/?p=421</guid>

					<description><![CDATA[<p>Einfach. Ruhig. Schritt für Schritt. Der Start in die Selbstständigkeit bringt viele Fragen mit sich. Eine der häufigsten lautet: „Soll ich die Kleinunternehmerregelung nutzen – oder nicht?“ Vielleicht hast du schon gehört, dass sie den Einstieg erleichtert, weniger Bürokratie bedeutet oder „für den Anfang“ sinnvoll ist. Gleichzeitig taucht oft die Sorge auf, etwas falsch zu [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><em>Einfach. Ruhig. Schritt für Schritt.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Start in die Selbstständigkeit bringt viele Fragen mit sich. Eine der häufigsten lautet:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>„Soll ich die Kleinunternehmerregelung nutzen – oder nicht?“</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Vielleicht hast du schon gehört, dass sie den Einstieg erleichtert, weniger Bürokratie bedeutet oder „für den Anfang“ sinnvoll ist. Gleichzeitig taucht oft die Sorge auf, etwas falsch zu machen oder plötzlich rückwirkend Umsatzsteuer zahlen zu müssen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In diesem Artikel findest du eine ruhige, klare Erklärung ohne Fachsprache – damit du verstehst, wie die Kleinunternehmerregelung funktioniert und ob sie zu deinem Business passt.</p>



<div style="height:40px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



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<h2 class="wp-block-heading"><strong>Was ist die Kleinunternehmer-Regelung?</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Kleinunternehmerregelung ist eine Vereinfachungsregelung im Umsatzsteuergesetz (§ 19 UStG). Sie soll dir den Einstieg in die Selbstständigkeit leichter machen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wichtig: Es geht ausschließlich um die Umsatzsteuer.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das bedeutet für dich:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Du weist keine Umsatzsteuer auf Rechnungen aus.</li>



<li>Du gibst keine Umsatzsteuervoranmeldungen ab.</li>



<li>Du bleibst trotzdem umsatzsteuerlicher Unternehmer.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Was sich nicht ändert:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Deine Einkommensteuer zahlst du ganz normal.</li>



<li>Auch die Gewerbesteuer hat mit der Kleinunternehmerregelung nichts zu tun.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Kurz gesagt:<br>Die Kleinunternehmerregelung nimmt dir nur den Teil mit der Umsatzsteuer ab – nicht deine Steuerpflicht insgesamt.</p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



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<h2 class="wp-block-heading"><strong>Wer darf die Kleinunternehmer-Regelung nutzen?</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Grundsätzlich können alle Unternehmer:innen die Kleinunternehmerregelung verwenden – unabhängig von der Rechtsform (Einzelunternehmen, Freiberufler, GbR, UG, GmbH).</p>



<p class="wp-block-paragraph">In der Praxis nutzen sie vor allem Solo-Selbstständige und kleine Betriebe. Für viele ist sie ein einfacher Startpunkt, bevor das Business wächst.</p>



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<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Die Umsatzgrenzen ab 2025 – einfach erklärt</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Damit du die Kleinunternehmerregelung anwenden darfst, müssen zwei Umsatzgrenzen eingehalten werden:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Vorjahr:</strong> maximal 25.000 €</li>



<li><strong>Laufendes Jahr:</strong> voraussichtlich maximal 100.000 €</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Für die Grenze zählt dein <strong>Gesamtumsatz</strong>, also deine steuerbaren Umsätze. Bestimmte steuerfreie Umsätze werden nicht eingerechnet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein paar Beispiele zur Orientierung:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Vorjahr 18.000 € → KUR möglich</li>



<li>Vorjahr 23.000 €, Prognose 85.000 € → KUR möglich</li>



<li>Prognose 110.000 € → KUR nicht möglich</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">So bekommst du ein Gefühl dafür, wo du stehst.</p>



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<h2 class="wp-block-heading"><strong>Mehrere Tätigkeiten? Deine Umsätze werden zusammengezählt</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Viele Selbstständige haben verschiedene Angebote – z. B.:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Coachings</li>



<li>Workshops oder Kurse</li>



<li>Online-Produkte</li>



<li>Templates, Workbooks</li>



<li>physische Produkte</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Umsatzsteuerlich gilt das trotzdem als <strong>ein Unternehmen</strong>, solange alles unter deinem Namen oder deiner Firma läuft.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das bedeutet:<br>Für die Umsatzgrenzen zählen <strong>alle Umsätze zusammen</strong>. Du kannst die Kleinunternehmerregelung nicht „pro Angebot“ anwenden.</p>



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<h2 class="wp-block-heading"><strong>Wie du die Kleinunternehmer-Regelung wählst – und wann sie endet</strong></h2>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>1. Entscheidung im Fragebogen zur steuerlichen Erfassung</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ob du die Kleinunternehmerregelung nutzen möchtest, entscheidest du bewusst im Fragebogen zur steuerlichen Erfassung. Du setzt dort ein Häkchen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>„Ich möchte die Kleinunternehmerregelung anwenden“<br>oder</li>



<li>„Ich verzichte auf die Anwendung der Kleinunternehmerregelung“</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Es ist immer eine aktive Entscheidung. Nichts passiert automatisch.</p>



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<h3 class="wp-block-heading"><strong>2. Voraussetzungen: Die Umsatzgrenzen</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Damit deine Entscheidung wirksam bleibt, müssen diese beiden Grenzen eingehalten werden:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Vorjahr:</strong> maximal 25.000 €</li>



<li><strong>Laufendes Jahr:</strong> voraussichtlich maximal 100.000 €</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Solange du darunter bleibst, darfst du die Kleinunternehmerregelung anwenden.</p>



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<h3 class="wp-block-heading"><strong>3. Freiwilliger Verzicht (bewusster Wechsel)</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Du kannst dich freiwillig dafür entscheiden, die Kleinunternehmerregelung <strong>nicht mehr</strong> anzuwenden – auch wenn du die Grenzen einhältst.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dann wirst du <strong>ab dem nächsten Kalenderjahr</strong> regelbesteuert und bist an diese Entscheidung <strong>5 Jahre gebunden</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das ist sinnvoll, wenn du größere Investitionen planst und Vorsteuer ziehen möchtest.</p>



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<h3 class="wp-block-heading"><strong>4. Automatischer Wechsel durch Umsatzüberschreitung</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Kleinunternehmerregelung endet automatisch, sobald du bestimmte Umsatzgrenzen überschreitest. Es gibt zwei unterschiedliche Fälle:</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>a) Überschreitung der 25.000 €–Grenze (Vorjahr)</strong></h4>



<p class="wp-block-paragraph">Liegt dein Umsatz im Vorjahr über 25.000 €, nutzt du die Kleinunternehmerregelung <strong>im Folgejahr nicht mehr</strong>.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>b) Überschreitung der 100.000 €–Grenze (laufendes Jahr)</strong></h4>



<p class="wp-block-paragraph">Überschreitest du im laufenden Jahr die Grenze von 100.000 €, wechselst du <strong>ab dem Zeitpunkt der Überschreitung</strong> in die Regelbesteuerung. Nicht rückwirkend – nur ab diesem Moment. Ab dann weist du Umsatzsteuer aus und musst Voranmeldungen abgeben.</p>



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<h3 class="wp-block-heading"><strong>Besonderheit im Gründungsjahr</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Startest du mitten im Jahr und überschreitest im selben Jahr bereits die 25.000 €,<br>endet die Kleinunternehmerregelung ebenfalls <strong>sofort</strong> mit der Rechnung, die zur Überschreitung führt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ab dieser Rechnung musst du Umsatzsteuer ausweisen.</p>



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<h2 class="wp-block-heading"><strong>Was muss auf deiner Rechnung stehen?</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn du die Kleinunternehmerregelung anwendest, gehört folgender Hinweis auf deine Rechnung:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>„Kein Ausweis der Umsatzsteuer gemäß § 19 UStG (Kleinunternehmerregelung).“</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ohne diesen Satz kann deine Rechnung als unvollständig gelten.</p>



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<h2 class="wp-block-heading"><strong>Was bedeutet die Kleinunternehmer-Regelung für die Vorsteuer?</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn du Kleinunternehmer bist:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Du darfst keine Vorsteuer ziehen.</li>



<li>Vorsteuerabzug ist erst nach Wechsel in die Regelbesteuerung möglich.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders wichtig bei geplanten Investitionen: Plane das frühzeitig ein.</p>



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<h2 class="wp-block-heading"><strong>Leistungen ins Ausland: Die Kleinunternehmer-Regelung ist rein deutsch</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Kleinunternehmerregelung gilt nur für die deutsche Umsatzsteuer.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn du Kund:innen im Ausland hast, gelten je nach Art deiner Leistung andere Regelungen – etwa zum Ort der Leistung oder zum Reverse-Charge-Verfahren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn du international arbeitest, lohnt sich eine kurze fachliche Beratung, damit alles sauber und sicher läuft.</p>



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<h2 class="wp-block-heading"><strong>Typische Fehler – damit du sie nicht machst</strong></h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Steuerfreie Umsätze werden falsch mitgerechnet.</li>



<li>Prognosen werden schön gerechnet.</li>



<li>Der Pflichtsatz auf Rechnungen fehlt.</li>



<li>Preise werden nach dem Wechsel nicht angepasst.</li>



<li>Vorsteuer wird irrtümlich abgezogen.</li>



<li>Der Wechsel wird zu spät gemeldet.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn du diese Punkte kennst, arbeitest du ruhiger und sicherer.</p>



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<h2 class="wp-block-heading"><strong>Was du jetzt tun solltest</strong></h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Prüfe deine bisherigen und geplanten Umsätze.</li>



<li>Erstelle eine realistische Jahresprognose.</li>



<li>Entscheide, ob die KUR zu deinem Geschäftsmodell passt.</li>



<li>Passe deine Rechnungsvorlage an.</li>



<li>Behalte dein Wachstum im Blick.</li>



<li>Führe deine Buchhaltung klar und nachvollziehbar.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das klingt vielleicht nach viel – aber mit einer guten Struktur es einfach.</p>



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<h2 class="wp-block-heading"><strong>Abschluss</strong></h2>



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<p class="wp-block-paragraph">Die Kleinunternehmerregelung kann ein guter Einstieg sein – aber sie passt nicht in jede Phase eines Unternehmens. Wichtig ist, dass du weißt, wie sie funktioniert und welche Auswirkungen sie auf deinen Geschäftsalltag hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit Klarheit und einer sauberen Struktur triffst du Entscheidungen, die dich und dein Business langfristig tragen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn du möchtest, unterstütze ich dich gern dabei – Schritt für Schritt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mareike-kuschel-consulting.de/uncategorized/kleinunternehmerregelung-klar-und-verstaendlich-erklaert-stand-2026/">Kleinunternehmer-Regelung: Klar und verständlich erklärt (Stand 2026)</a> erschien zuerst auf <a href="https://mareike-kuschel-consulting.de">Mareike Kuschel Consulting</a>.</p>
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